Amandus und Dieudonne haben Grund zu lachen, 2013

Amandus und Dieudonne sind zwei meiner Kindergartenkinder im Kongo, ihnen ist ein lebenswertes Leben ermöglicht worden durch Paten und Sponsoren aus St.Johann, dies ist eine Erfolgsgeschichte, die die Kinder nie mehr vergessen werden!

Wir danken den Paten der beiden für die große Unterstützung!

 

Amandus

Amandus, eines meiner Kindergartenkinder, wurde als gesundes Kind geboren, nach einiger Zeit merkte die Familie, dass sich seine Beine immer mehr nach außen bogen, das mit Schmerzen verbunden war. Die Mutter hat schon Schwierigkeiten die Familie zu ernähren, denn der Vater von dem 4-jährigen Jungen ist schon gestorben. Die Fehlstellung ist Ursache von Mangelernährung, wenn keine operative Handlung eintritt, schreitet die Fehlstellung fort, bis das Kind sich nur mehr mit den Händen am Boden fortbewegen kann.
Doch die bemühten Paten ist Amandus eine Operation ermöglicht worden. Dafür reiste er gemeinsam mit Dieudonne nach Kinshasa, der Hauptstadt von der D.R.Kongo, um dort bei einer Pflegefamilie zu wohnen und die Operation zu erhalten. Im Februar 2013 machten sie sich auf dem Weg und im Mai 2013 beginnt er schon nach dem langem Tragen des Gipses langsam zu gehen. Das ist eine große Leistung, denn als kleines Kind für ein halbes Jahr weg von seiner Familie zu sein, ist wirklich nicht einfach. Seine Großmutter in Tshumbe hat oft nach ihm geweint und mir erzählt, wie sehr sie ihn vermisst, aber alle sind froh und dankbar über dieses Wunder.

 

Dieudonne

     

 

 

Dieudonne ist auch eines meiner Kindergartenkinder. Er ist erst drei Jahre alt, sehr zierlich und klein. Sein Vater ist an einer Leberkrankheit gestorben, soweit die Familie weiß. Gleich wie Amandus war er ein ganz gesundes Baby, später dann begann die Fehlstellung durch die Mangelernährung, ein Bein bog zieg nach außen. Bei Dieudonne ist war das Ausmaß zwar noch nicht so groß, wie bei Amandus, doch bei ihm schritt es schneller fort und es hätte nicht mehr lange gedauert, bis er dann am Boden herumkrabbeln müsse, nur mit den Händen.

   

Durch die Patin von Dieudonne ist auch ihm die Operation und Therapie in Kinshasa ermöglicht worden. Gemeinsam mit Amandus und Pfarrer Onema machten sie sich auf den Weg in die Hauptstadt, während des Fluges weinte Dieudonne ein wenig, da er schon seine Familie vermisste. Doch seine gesamte Familie und er freuten sich auf das kommende Ergebnis, das Dieudonnes Leben hochgradig verbessern wird.  Auch Dieudonne hatte für längere Zeit nach der OP einen Gips, den er dann herunter bekam und nun schon wieder herumgehen kann. Für die beiden Jungs ist das eine rießen Erfahrung, die sie sicher nie vergessen werden.

 

 Amandus und Dieudonne kommen im Sommer wieder zurück nach Tshumbe, nachdem die Therapie abgeschlossen ist. Sie werden dann im September wieder in den Kindergarten gehen, wo sie schon alle anderen Kinder erwarten und mit ihnen spielen wollen. Dieses Lebensereignis werden sie sicher nie vergessen und auch später wenn sie älter sind, davon erzählen. Wir sind froh, dass es ihnen nun gut geht. Doch Amandus und Dieudonne sind nicht die einzigen Kinder in Tshumbe mit solch einer Fehlstellung, es gibt viele von ihnen. Wir wollen auch mehreren Kindern dieses Wunder ermöglichen. In der zweiten Kindergartengruppe sind wieder zwei Kinder, die eine Operation benötigen.

Unterstützen Sie diese Kinder, sie werden euch die Dankbarkeit mit ihrer Freude und Herzlichkeit spüren lassen!

 

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