Bau des Ziegen- und Hühnerstalls, Juni 2014

Judith und Manuela gestalten jeden Montagnachmittag die Weiterbildung der Kindergärtnerinnen und zeigen ihnen viele neue Spiele und Aktivitäten, so wie auch pädagogischer Umgang mit den Kindern. Die Kindergärtnerinnen nehmen das Angebot mit Freude an und versuchen immer alle Tips um zu setzen, manchmal klappt es nicht immer alles beim ersten Mal, aber sie versuchen immer weiter.

Papa Michel, der Bauleiter und zuständige für alle Lehmhütten, ist mit seiner Gruppe gekommen und hat begonnen im hinteren Kindergartengelände den Ziegenstall und den Hühnerstall zu bauen. Sie sind sehr fleißige Arbeiter und werden innerhalb von wenigen Tagen fertig sein. In Zukunft wollen wir mehr Tiere haben wie Ziegen und Hühner, um für die Kinder wichtige Lebensmittel (Milch und Eier) zur Verfügung zu stellen.

Manuela hat schon begonnen mit der Suche der neuen Kinder, die im September 2014 in den Kindergarten starten werden. 31 Paten haben wir schon, jetzt fehlen nur noch 31 Kinder. In Tshumbe gibt es viele, viele Kinder und sobald die Einwohner gehört hatten, dass Manuela  wieder Kinder sucht, kommen nun ununterbrochen täglich, stündlich die Menschen mit ihren Kindern. Es ist aber wichtig die Kinder und ihre Familien besser kennen zu lernen und zu sehen in welchen Verhältnissen sie leben, deshalb bevorzugt es Manuela in Tshumbe selbst herum zu gehen und zu schauen, wo Kinder sind, die wirklich keine Chance auf Bildung haben. Das ist sehr viel Arbeit, doch wir freuen uns schon auf alle „neuen“ Kinder.

Ende Juni sind die Dinge, die Manuela in Kinshasa verschifft hatte, endlich angekommen. Nach ewigem Warten und Nachfragen, ist alles heil angekommen. Die Mitarbeiter bekamen nun alle Fahrräder, da die meisten einen langen Weg in den Kindergarten haben. (1 bis 2 Stunden)Viele wichtige medizinische Mittel für die Krankenstation, vor allem auch Medikamente, die Manuela in Kinshasa gekauft hat, sind wichtig für die Krankenstation. Die Fahrräder von Manuela (2 Räder aus Österreich) sind auch unversehrt angekommen, nur in einem Karton hatte sich eine Mäusefamilie eingenistet gehabt und es war viel Arbeit, alles wieder zu säubern und zu desinfizieren.

Zurück

 
Jetzt helfen