Hohe Kindersterblickkeit in Tshumbe: Malaria

Tshumbe ist ein großes Malariagebiet: Vor allem die Kinder sind von der tödlichen Krankheit oft betroffen, da sie noch keine große Immunabwehr haben. Unsere Kinder werden immer in unserer Krankenstation so gut wie möglich behandelt, sobald die Parasiten jedoch schon einige Zeit im Körper sind, leiden die Kinder an einer Blutarmut und müssen so schnell wie möglich ins örtliche Krankenhaus gebracht werden für eine Bluttransfusion: Jede Sekunde zählt dann...und es geht um Leben oder Tod.

Es gab bis jetzt noch keine Woche an dem kein Kind unseres Kindergarten oder unserer Schule krank war, vor allem plagt die Kinder die tödliche Krankheit: Malaria. Malaria ist in dieser Region weit verbreitet, dadurch ist auch die Kindersterblichkeit eine der höchsten der Welt in dieser Gegend. Von Geburt an sind auch schon die kleinsten Betroffen und wenn sie ihre Kindheit überstehen ohne zu sterben ist das schon ein Riesenglück, danach ist ihre Immunabwehr besser. 

Bei Malaria leiden die Kinder meist in der Nacht an den Fieberschüben und Hitzewallungen, auch an Bauchweh, Durchfall und starkem Kopfweh. Untertags treten oft keine Anzeichen auf, daher wird es manchmal zu spät gesehen oder die Bezugspersonen bringen das Kind erst nach ein paar Tagen in unsere Krankenstation, Wenn dann beim Labortest herauskommt dass nur mehr wenige Gramm Hemoglobin im Blut vorhanden sind geht es um jede Sekunde. Das Kind muss so schnell wie möglich eine Bluttransfusion bekommen und danach sofort Medikamente gegen Malaria, oftmals per Infusion. 

In unserer Krankenstation geben unsere Mitarbeiter immer ihr Bestes, jedoch muss eine Bluttransfusion im örtlichen Krankenhaus durchgeführt haben, da wir in unserer Kinderkrankenstation keine Genehmigung dafür haben.

 

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