Projektbeschreibung

Nachhaltigkeit durch Eigenanbau schaffen!

Auf unserem neuen Grundstück haben wir einen sehr großen Garten angelegt, der ca. einen Hektar groß ist. Unsere drei Gärtnerinnen arbeiten dort von Montag bis Freitag von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr. Jeden Samstag kommen alle Mitarbeiter und helfen im Garten mit, jeder bekommt einen kleinen Teil den er/sie ausarbeiten soll, das fördert den Teamgeist der Mitarbeiter und fördert auch das Verständnis dafür, dass sie selbst etwas zur Entwicklung ihres Landes beitragen sollen und Vorbilder für die Kinder und auch die Verwandten der Kinder sein sollen.

In unserem Garten haben wir schon Mais, Bohnen, Atabalablätter, Maniokpflanzen, Kokosplamen, Ananaspflanzen und Bananen- sowie Kochbananenbäume eingepflanzt. Auch kleinere Dinge, wie Tomaten, Gurken oder Kürbisse haben unsere Gärtnerinnen gepflanzt. Mit der Ernte werden unsere Kindergartenkinder, Schulkinder und Mitarbeiter mit Lebensmittel versorgt, das ist für uns ein großer Schritt zur Nachhaltigkeit und Selbstversorgung vor Ort. So werden die Projekte Schritt für Schritt selbstständiger können sich selbst vor Ort finanzieren, sind somit nicht mehr nur von Spenden außerhalb abhängig.

In unseren pädagogischen einrichtungen (Kindergarten und Grundschule) legen wir auch großen Wert darauf, dass die Kinder schon von klein auf lernen wie man etwas einpflanzt und erntet und danach auch kocht. Deshalb fangen die Kindergartenkinder schon mit ihren Kindergärtnerinnen langsam an den Garten zu besichtigen und dann ab und zu kleines ein zu pflanzen. In der Grundschule wird dann darauf noch ein größerer Fokus gelegt, jedes Kind bekommt seinen eigenen kleinen Gartenanteil, wo er/sie vieles anbauen soll. Jede Woche muss es sich dann darum kümmern, gießen, Unkraut jähten und das Wachstum beobachten und der Lehrerin berichten.

zu den täglichen Hausaufgaben der Kinder gehören nicht nur Mathematikübungen oder Schreibübungen, sondern auch das Anlegen eines eigenen Gartens bei sich zu Hause. die Kinder bekommen beispielsweise als Hausaufgabe etwas Mais einzupflanzen, das ist für sie ganz einfach und sie lernen, dass nicht alles im Leben vom Himmel kommt, sie müssen fleißig dafür arbeiten, um Geld oder Essen zu bekommen. Das wird ihnen in ihrem Leben viel weiterhelfen und die Armut vermindern. Über die Kinder wollen wir dann zu den Eltern und Verwandten durchdringen, denn wenn die Eltern sehen, was das Kind alles anbaut bei sich zu Hause, nehmen auch sie sich ein Beispiel an ihren Kindern und arbeiten eventuell gemeinsam oder bauen einen noch größeren Garten an. Für die Kinder ist es dann das Größte ihre Ernte den Mitschülern und der Lehrerin zu präsentieren und dann schlussendlich voller Stolz ihr eigenes Gemüse oder Obst zu verspeißen. Das schmeckt!! 

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