Wie entstand der Verein und die Projekte?

Der Kontinent Afrika faszinierte Manuela schon immer und schon seit frühester Kindheit war Manuelas Ziel dort einen Kindergarten auf zu bauen, um den Kindern dort eine bessere Zukunft zu schaffen. Bei einem kleinen Vortrag im Pinzgau wurde sie auf das Dorf Tshumbe in der Demokratischen Republik Kongo aufmerksam und wusste zu 100 %, dass sie dorthin will um ihr Ziel zu verwirklichen.

Daraufhin hat sie mit Bekannten und Familie den Verein "Zukunft für Tshumbe" im August 2012 mit dem Sitz in St.Johann in Tirol (inzwischen ist der Sitz in Going am Wilden Kaiser) gegründet, denn es sollte nicht nur ein Kindergarten aufgebaut werden, sondern auch danach weiter gehen mit Schule, Krankenstation und weiteren Projekten.

Manuela reiste im Jänner 2013 das erste Mal nach Tshumbe. Diese erste Zeit war sehr hart für sie, da sie mit vielen Krankheiten wie Malaria, Amöbenruhr, Wurmbefall,...usw. zu kämpfen hatte und nebenbei keinen Menschen kannte und völlig auf sich gestellt war. Doch für die Kinder wollte sie stark sein und immer weiter machen. Auch von Null auf anzufangen und sich ein Team in Tshumbe auf zu bauen war nicht einfach, doch mit ihrer positiven Art erreichte sie auch das. Doch bald erhielt Manuela von den Menschen vor Ort den Namen "Waale Waana" (Mutter aller Kinder) und gewann nicht nur den Respekt der Bevölkerung sondern auch eine große Familie dazu.

Nur durch die Unterstüztung der Familie von Manuela konnte sie all das verwirklichen und mittlerweile sind Tshumbe und die Menschen dort nicht mehr von der Familie weg zu denken. "Tshumbe, die Menschen dort und vor allem die Kinder gehören zu meinem Leben voll und ganz dazu. Die Arbeit dort ist oft nicht einfach und hart, doch für mich ist es das Schönste was es gibt und das, was mich unendlich glücklich macht. Ohne meine Eltern wäre auch all das nicht möglich gewesen, von Anfang an haben sie mich unterstützt in jeder Weise und großes Vertrauen in mich gesetzt, dafür danke ich ihnen. Ich bin auch sehr dankbar einen Mann gefunden zu haben, der hinter mir steht und mit mir gemeinsam die Projekte weiterführt und aufbaut und der die Menschen im Kongo genauso liebt, wie ich es tue, danke Kerby!"

Mittlerweile steht nicht nur der Kindergarten in Tshumbe, sondern auch eine große Grundschule, eine Krankenstation, ein riesengroßer Garten, eine Nähwerkstätte und eine Tischlerei/Zimmerei als Projekte von Zukunft für Tshumbe. Außerdem unterstützen wir auch einen jungen Kongolesen bei seinem Weg zum Arzt durch ein Medizinstudium. Aus 32 Kindern im Kindergarten wurden insgesamt 165 Kinder und 40 MitarbeiterInnen. Die Kinder und MitarbeiterInnen kommen jeden Tag zu unseren Einrichtungen und bringen sehr viel Lebensfreude mit. Jeden Tag erhalten die  Kinder und MitarbeiterInnen eine abwechslungsreiche Ernährung und medizinische Versorgung bei Krankheiten, sowie auch Aufklärung zur Vorbeugung dieser. 

Durch die Projekte von Zukunft für Tshumbe profitieren nicht nur direkt 165 Kinder und 40 Mitarbeiter, sondern auch hunderte mehr Menschen und das ganze Dorf entwickelt sich weiter. Den Familien der Kinder wird geholfen, viele Menschen gewinnen auch Tagesarbeit und auch der lokale Markt zeigt einen großen wirtschaftlichen Aufschwung auf.

Für Manuela ist die Arbeit in Tshumbe nicht nur Arbeit, sondern ihr Leben! Sie tut alles was in ihrer Macht steht um den Menschen dort zu helfen und gemeinsam mit ihnen Entwicklung auf zu bauen. Tshumbe ist für Manuela "Daheim" und die Menschen dort sind Familie und Freunde. ICH (MANUELA) KÖNNTE MIR MEIN LEBEN OHNE TSHUMBE NICHT MEHR VORSTELLEN!

Spendenkonto

Sparkasse der Stadt Kitzbühel
Kontowortlaut: Zukunft für Tshumbe
IBAN: AT72 2050 5001 0001 3986
BIC: SPKIAT2KXXX
ZVR-Zahl: 937562762

 
 

"Sei Du selbst die Veränderung, die Du dir wünscht für diese Welt" (Mahatma Gandhi)