Reise nach Tshumbe, Jänner 2020

Endlich geht es wieder los. Dieses Mal verbrachte ich ein paar Monate in Österreich, was für mich schon ziemlich viel ist. Der Abschied war wieder nicht einfach, vor allem von meiner Mutter und meiner Oma fällt mir dieser immer schwer. Auch das Fliegen liebte ich anfänglich, doch je länger ich im Kongo bin, desto weniger mag ich es. Die kleinen, ausgemusterten Fliegern hier, die ständig auf und ab wackeln sind mir nicht mehr so geheuer. 

Die lange Autofahrt von Lodja war wie immer abenteuerlich, doch wunderschön. Hier fühle ich mich einfach zu Hause! Und als ich ankam in Tshumbe und mich alle schon von Weitem begrüßten, flossen bei mir wieder einem Tränen der Freude, des Glücks und Tränen, weil ich die Menschen hier so sehr vermisste.

Dieses Mal ist innerhalb von kurzer Zeit einiges geplant, die drei Hauptaktivitäten werden dabei Folgende sein:

1. Fertigstellung unseres Zentrums für nachhaltige Entwicklung

2. Aufgriff der Bauaktivitäten unseres zweiten Schulgebäudes, sowie Wiederaufgriff der Herstellung von unseren Ziegeln aus roter Erde

3. Fortbildungen für unsere Grundschule

Nebenbei gehören noch die Fotos und Videos für unsere Spender und Paten; Herstellung von Seife mit den Kindern; Treffen mit Dorfchefs und anderen höheren Persönlichkeiten; Kontrolle aller Projekte; Besprechungen mit Mitarbeitern; Kontrolle der Arbeitsstunden, der gesamten Dokumentation und den Daten der Mitarbeiter; Kontrolle der Schul- und Kindergartenverträge für ein jedes Kind und noch viel mehr... ;)

Für mich ist jeder Tag in Tshumbe besonders und ich bin dankbar, dass ich ihn mit den Menschen dort teilen darf!

Zurück

 
 
 

Immer auf dem aktuellsten Stand