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Erfahre mehr über meine Reisen, mein Leben und meine/unsere Arbeit in Tshumbe. Monatlich halte ich Dich mit unserem BLOG auf dem Laufenden. Der gesamte BLOG sowie auch die komplette Website habe ich selbst verfasst. MOYO, MOYO eure Manuela (Waale Waana)

Nach einem herzzerreisendem Abschied von Tshumbe kamen Kerby und ich Ende September wieder gesund in Österreich an. Jedes Mal denk ich mir wieder, wie sicher und behütet wir in Österreich leben dürfen...

Am 02. September haben unser Kindergarten und unsere Schule wieder begonnen. Unsere ältesten Kinder sind nun schon in der fünften Klasse Grundschule und unsere jüngsten im 1. Kindergartenniveau.

Kerby hat in den letzten Jahren sein gesamtes Erspartes und jeden Lohn in Tshumbe gesteckt. Nun hat er es endlich geschafft Biodiesel lokal her zu stellen. Dies bedeutet eine enorme Weiterentwicklung für die gesamte Region.

Von Fabian wurde unser Krankenpersonal als Optiker ausgebildet: Drei Wochen untersuchten sie Groß und klein und verteilten Brillen an die, die sie dringend benötigen. Eine Brille kann das gesamte Leben eines Kindes verändern.

Carmen Egger, Fabian Pinsker und Magdalena Danzl sind nach einer anstrengenden Reise gut und sicher in Tshumbe angekommen. Sie haben vieles vor und werden ein Monat bei uns verbringen.

Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht: vor kurzem hielt ich sie noch im arm wie kleine Zwerge und jetzt sind sie schon so groß, wissbegierig und "gschaftig" = Meine lieben Kinder

Heute ist Olangi mit seiner Oma zu uns in die Krankenstation gekommen. Als er seine dicke Jacke auszog war ich schockiert, wie viele und enorme Anzeichen von Unterernährung er aufwies. Wir müssen schnell handeln..

Unser Bautrupp aus Kinshasa ist Anfang Juni eingetroffen und hat direkt und gemeinsam mit den Bauarbeitern in Tshumbe gestartet. Dieses Jahr stehen zwei große Bauten in Ziegelbauweise an.

Hast du schon einmal einen afrikanischen Film wie beispielsweise Blood Diamond oder ähnliches gesehen? Du denkst all das ist so weit entfernt und es betrifft dich nicht, doch in Tshumbe ist dies Realität!

Kerby und ich sind nun endlich wieder in Tshumbe angekommen. Überglücklich wurden wir von allen empfangen. Doch es gibt keine Zeit um aus zu rasten, denn wir haben viel vor - die Arbeit geht sofort los.

Die Typhusepidemie, die Tshumbe und deren Region seit einiger Zeit eingeholt hat, ist nach wie vor vorhanden. Täglich sterben Menschen, doch wir tun weiterhin alles...

Durch die vielen Unwetter und unvorhergesehenen Ereignisse mussten Kerby und ich unsere Reise nach Tshumbe aus Sicherheitsgründen nach hinten verschieben

 

 

 

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