Zurück aus Tshumbe, September 2019

Der Abschied von Tshumbe ist für mich jedes Mal wieder extrem schwer, denn die Menschen in Tshumbe sind für mich nicht nur Teil meiner Arbeit, sondern und vor allem meine Freunde und meine Familie. Ich fühle mich in Tshumbe und unter ihnen geborgen, fühle mich, dass ich dorthin gehöre und dass dort willkommen und komplett aufgenommen bin. Ich habe meine Kinder und MitarbeiterInnen in den Jahren so ins Herz geschlossen, dass es für mich bei jedem Abschied wieder herzzerreisend ist. Auf der einen Seite freue ich mich wieder auf meine Familie in Österreich und auf der anderen Seite bin ich traurig Tshumbe zu verlassen. Jedes Mal hoffe ich, dass es ihnen gut geht, während meiner Abwesenheit und dass alle gesund bleiben und vor allem ÜBERLEBEN. 

In Österreich heißt es aber nicht ausrasten, sondern die Arbeit geht wieder weiter. In Tirol gilt es für mich Büroarbeit zu erledigen. Das ist all die Arbeit, für die ich in Tshumbe keine Zeit, keinen Strom und kein Internet habe. Also Website wieder bearbeiten und erneuern, Zeitungsartikel schreiben, Patenkindbeschreibungen, Fotos sortieren, Vorträge veranstalten, Sponsoren und Spender treffen, Buchhaltung machen uvm. Die Arbeit geht einfach nie aus, aber ich bin so glücklich eine so sinnvolle und wunderschöne Arbeit zu haben.

Kerby wird bei ein paar Meetings und Sponsorentreffen mitgehen und dann im Oktober seinen nächsten Job an der amerikanischen Botschaft starten.

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