Werde Pate

Entwicklung beginnt bei den Kleinsten

Deine Spende ist absetzbar und kommt zu 100% an!

Werde Pate
Kindpatenschaft

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Kindpatenschaft

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Verändere auch DU ein wenig die Welt! Verbessere das Leben eines Kindes in der Demokratischen Republik Kongo. Mit Deiner Patenschaft ermöglichst Du ihm eine Kindheit und gibst ihm die Chance auf eine Zukunft.


Was bewirkt Deine Patenschaft?

  • Du schenkst Deinem Patenkind Zugang zu Nahrung, medizinischer Versorgung und Bildung, wo es sonst keine Hoffnung gibt.
  • Du ermöglichst Deinem Patenkind einen Platz im Kindergarten, in der Schule und unterstützt es auf dem Weg des Erwachsenwerdens.
  • Durch die Bildung Deines Patenkindes und vieler mehr kann sich das ganze Land weiterentwickeln und sie werden zu Hoffnungsträgern für alle Menschen, die dort leben.


Was beinhaltet deine Patenschaft?

  • Um einem Kind all das geben zu können, reichen bereits € 15,- monatlich.
  • Informationen über die Entwicklung deines Patenkindes, den Kindergarten und die Schule schenken Dir die Gewissheit, dass Deine Unterstützung ankommt.
  • Du hast Kontakt mit deinem Patenkind über gegenseitige Fotos und Briefe.
  • Eine Patenschaft erstreckt sich üblicherweise vom Start im Kindergarten bis zum Ende der Ausbildung.
  • Du kannst die Patenschaft aber auch jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden.
  • Mehr Fragen zu deiner Patenschaft und zur Patenpost sind unter unseren Häufigen Fragen (FAQ’s) beantwortet.


Wie wirst Du Pate?

  • Du kannst dich direkt über unser Paten- Formular auf der Website anmelden.
  • Daraufhin erhältst Du ein Email von uns sowie Infos und Fotos deines Patenkindes und eine Patenschaftsurkunde.
  • Auf unserem Spendenkonto richtest du dann einen Dauerauftrag für deine Patenschaft ein.

Verändere auch DU ein wenig die Welt! Verbessere das Leben eines Kindes in der Demokratischen Republik Kongo. Mit Deiner Patenschaft ermöglichst Du ihm eine Kindheit und gibst ihm die Chance auf eine Zukunft.


Was bewirkt Deine Patenschaft?

  • Du schenkst Deinem Patenkind Zugang zu Nahrung, medizinischer Versorgung und Bildung, wo es sonst keine Hoffnung gibt.
  • Du ermöglichst Deinem Patenkind einen Platz im Kindergarten, in der Schule und unterstützt es auf dem Weg des Erwachsenwerdens.
  • Durch die Bildung Deines Patenkindes und vieler mehr kann sich das ganze Land weiterentwickeln und sie werden zu Hoffnungsträgern für alle Menschen, die dort leben.


Was beinhaltet deine Patenschaft?

  • Um einem Kind all das geben zu können, reichen bereits € 15,- monatlich.
  • Informationen über die Entwicklung deines Patenkindes, den Kindergarten und die Schule schenken Dir die Gewissheit, dass Deine Unterstützung ankommt.
  • Du hast Kontakt mit deinem Patenkind über gegenseitige Fotos und Briefe.
  • Eine Patenschaft erstreckt sich üblicherweise vom Start im Kindergarten bis zum Ende der Ausbildung.
  • Du kannst die Patenschaft aber auch jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden.
  • Mehr Fragen zu deiner Patenschaft und zur Patenpost sind unter unseren Häufigen Fragen (FAQ’s) beantwortet.


Wie wirst Du Pate?

  • Du kannst dich direkt über unser Paten- Formular auf der Website anmelden.
  • Daraufhin erhältst Du ein Email von uns sowie Infos und Fotos deines Patenkindes und eine Patenschaftsurkunde.
  • Auf unserem Spendenkonto richtest du dann einen Dauerauftrag für deine Patenschaft ein.

Paten-formular

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Werde Pate - Kindpatenschaft

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein! Alle Patenkinder werden von uns zu ihren Paten zugelost. Es ist uns sehr wichtig, dass alle Kinder gleich behandelt werden und kein Kind bevorzugt oder benachteiligt wird, denn jedes Kind hat die Chance auf Liebe, Bildung und Leben verdient! 

Als Kindpate meldest du dich monatlich 15,-€ für dein Patenkind auf unserem Spendenkonto einzuzahlen. Am Besten funktioniert das mit einem Dauerauftrag! (jährlich, halbjährlich oder monatlich) Außerdem darfst du deinem Patenkind einmal jährlich einen Patenbrief mit Fotos schicken und erhältst selbst auch Patenpost. Wenn du lieber anonym bleibst, dann kannst du gerne Projektpate werden, wo kein persönlicher Kontakt gefragt ist, du uns jedoch auch mit einer monatlichen Spende unterstützt. Wir freuen uns wenn du deiner Familie und deinen Freunden über dein Patenkind erzählst und somit auch wieder neue Paten auf uns aufmerksam machst.

Eine Kindpatenschaft dauert in der Regel die gesamte Kindergarten- und Schulzeit deines Patenkindes an. Das heißt: 3 Jahre Kindergarten, 6 Jahre Grundschule und 6 Jahre Sekundarschule – bis dein Patenkind den fertigen Schulabschluss erhält. Es ist für das Kind emotional besser, wenn sie/er während dieser Jahre immer vom gleichen Paten begleitet wird, da doch eine starke Beziehung aufgebaut wird. Wenn du jedoch die Patenschaft aus irgendwelchen Gründen doch nicht weiterführen kannst, dann melde dich bitte sofort bei uns und dein Patenkind erhält einen neuen Paten.

Das allerwichtigste ist uns, dass es den Kindern gut geht und wir das nachkontrollieren können. Das ist nur möglich, wenn unsere Projekte für uns überschaubar sind, denn nur dann können wir garantieren, dass Deine Spende zu 100% ankommt. Deshalb nehmen wir jedes Jahr nur eine Kindergartengruppe mit etwa 30 Kindern auf, die dann neue PatInnen erhalten.

Patenpost erhältst du normalerweise einmal jährlich und auch du darfst einmal im Jahr einen Brief an dein Patenkind schreiben. Es ist immer unterschiedlich wann genau du Patenpost schreibst oder erhältst, da ich immer die Patenpost persönlich mit in den Kongo nehme und auch wieder zurück nach Österreich bringe. Per Email geben wir dir schon mehrere Monate zuvor Bescheid, wann das Patenbriefschreiben losgeht. Wir bitten dich, bis zu dem jeweilig angegebenen Termin einen Brief zu schreiben und an uns zu schicken, da verspätet eingereichte Briefe für uns wieder einen immensen zusätzlichen Aufwand bedeuten.

Besuche deines Patenkindes in Österreich sind nicht Sinn und Zweck unserer und deiner Hilfe. Uns geht es darum den Kindern in ihrer Heimat ein besseres Leben zu schaffen bzw. Möglichkeiten zu bieten, damit sie selbst ihr Leben und das Anderer im Kongo verbessern und in die Hand nehmen.

Da die Demokratische Republik Kongo kein typisches Toursitenland ist, sind einfache Besuche, nur um dein Patenkind zu sehen, schwierig. Falls du aber Interesse hast uns mit deinem Wissen im Kongo zu unterstützen, dann lies dir unsere Infos zum Volontariat bei uns durch. Im Zuge eines Volontariatsaufenthaltes lernst du natürlich dein Patenkind und alle anderen kennen.

Deinem Patenkind Geschenke schicken ist zwar gut gemeint, aber oft nicht sehr hilfreich, deshalb füge bitte kein Geschenk zum Brief hinzu! Der Transport würde uns mehr kosten als das Geschenk und oft sind Geschenke aus Österreich (Kuscheltiere, Haarspangen usw.) nicht das, was die Kinder in Tshumbe wirklich benötigen. 

Du hast aber trotzdem die Möglichkeit deinem Patenkind lebensnotwendige Dinge für zu Hause zu schenken: Mit einer zusätzlichen, freiwilligen Patengeschenksspende einmal jährlich (10 bis 20 Euro) kaufen wir für alle Patenkinder dieselben Geschenke vor Ort in Tshumbe ein und bringen sie zu ihnen nach Hause. So wird die lokale Wirtschaft angetrieben und dein Patenkind erhält Geschenke, die sie/er wirklich benötigt. Geschenksbeispiele sind Zahnbürste, Zahnpasta, Teller, Löffel, Becher, Seife, Wasserkanister, Unterhose, Kleidung, Flip Flops, usw. Wir geben dir im Newsletter Bescheid, wann das Patengeschenksgeld eingezahlt werden kann.

Auf unserem Patengeschenksflyer ist alles noch einmal genau beschrieben: 

 

In den Patenbriefen und den Videos wird dir auffallen, dass dein Patenkind und auch die Erwachsenen in Tshumbe dich Mama oder Papa nennen. Das bedeuted jedoch nicht, dass du nun die Mutter- oder Vaterrolle für sie übernehmen musst, sondern ist das eine besondere Form des Respekt’s in Tshumbe. Generell in den meisten Teilen des Kongos ist es üblich Erwachsene mit Mama oder Papa anzureden, auch Erwachsene untereinander tun das. Wenn ich in Tshumbe bin, nennt mich auch jede/r Mama Manuela und keiner nur Manuela, das wäre unhöflich in der Region. Auch ich nenne jeden Papa oder Mama und finde dies eine sehr schöne Form des Unterhaltens und des Zeigens von gegenseitigem Respekt.

In deinen Patenbrief kannst du deinem Patenkind über dich und deine Familie erzählen und ihr/ihm auch ein paar kurze Fragen stellen. Der Brief sollte jedoch nicht allzu lang sein. Wenn du Französisch sprichst oder jemanden kennst, dann freuen wir uns, wenn der Brief an uns gleich schon in Französisch kommt, ansonsten übersetzen wir diesen. Füge auch ein Foto (am besten laminiert) von dir, deinen Haustieren, deiner Heimat, die nicht viel von unserem “luxuriösen” Leben zeigen hinzu. Über Fotos freuen sich die Kinder am meisten.

Wir haben für dich eine Infobroschüre zum “Patenbrief-Schreiben” erstellt, dort haben wir diesen Prozess genauer beschrieben:

Wenn du einmal vergisst, deinen Patenbetrag einzuzahlen, dann kümmere dich bitte sofort darum, sobald es dir wieder einfällt. Wir erinnern dich auch per Email oder auch telefonisch darüber und bitten dich dies zu beheben. Wenn jedoch nach drei Monaten ohne Erklärung oder Antwort dein Patenbeitrag immer noch nicht eingegangen ist, erlischt deine Patenschaft und wir vergeben dein Patenkind an eine Person, die schon sehnsüchtig darauf wartet. 

Um diesen Aufwand für uns zu verhinden, richte bitte von Anfang an einen Dauerauftrag bei der Bank ein, so wird der Patenbetrag auch nicht vergessen. Wenn du aus irgendwelchen Gründen die Patenschaft beenden willst, dann melde dich sofort bei uns, damit auch dein Patenkind wieder die Chance auf weitere Unterstützung bekommt.

In Tshumbe werden viele Kinder daheim oder irgendwo im Busch geboren, Geburtsurkunden werden nur selten gemacht und wenn, dann wird auch einfach irgendein beliebiges Datum hingeschrieben. Nach den Jahren vergessen die Eltern wann das Kind geboren wurde und wir können dann das Alter des Kindes nur schätzen. Geburtstage sind unklar und werden deshalb auch gar nicht gefeiert bzw. sind auch nicht wichtig in Tshumbe.

Im Kongo ist es üblich, dass auch schon die Kindergartenkinder ein Zeugnis erhalten, dabei wird die Gesamtpunkteanzahl zusammen gezählt und dann ein Prozentsatz bestimmt, den du meist rechts unten ablesen kannst. Außerdem werden die Kinder gereiht (ich persönlich bin kein Fan von Rangordnung, jedoch ist das so Gesetz im Kongo, das auch wir einhalten müssen), also kannst du neben dem Prozentsatz auch ablesen welchen Rang dein Kind in der Klasse oder Gruppe gemacht hat. 

Es passiert natürlich auch, dass Kinder manchmal die Klasse wiederholen müssen, da sie nicht bestanden haben. Dies kommt vor, da die Kinder meist keine Unterstützung fürs Lernen zu Hause erhalten (die Bezugspersonen waren meist auch nicht in der Schule) oder das Kind auch durch psychische Traumata, die es in der Familie erlebt (Armut, Hunger, Gewalt, usw.) Schwierigkeiten beim Lernen oder bei der Konzentration hat. Wir versuchen deshalb so gut es geht auf die einzelnen Kinder einzugehen und haben dafür sogar Nachhilfe am Nachmittag und einen generellen Nachmittagsunterricht, bei dem das Gelernte spielerisch wiederholt wird und in Kleingruppen oder Einzeln individuell nochmal erarbeitet wird, entwickelt. Wenn ein Kind das Jahr aber trotzdem nicht schafft, ist es wichtig, dass es dieses wiederholt und nicht sofort in die nächsthöhere Klasse aufsteigt, denn nur so kann es gut lernen und dies auch verstehen. Aufsteigen ohne das vorherige verstanden zu haben, macht keinen Sinn. Und wir bitten auch Dich als Pate/Patin dafür um Verständnis. Danke! 🙂

Die europäischen Vornamen wie Marie, Jean oder Louise sind im Kongo durch die Portugiesen und später die Belgier eingeführt worden. Dies sind nicht die richtigen traditionell weitergegebenen Namen, deshalb haben sie auch keine große Wichtigkeit für die Menschen in Tshumbe. Die Familien erfinden oft schnellher einen “Vornamen”, der sich aber im Laufe des Lebens ändern kann, weil sie ihn meist nicht benutzen und dadurch wieder vergessen. Aus diesem Grund kann dein Patenkind, das Henriette heißt, dann plötzlich Helene heißen – es ist aber trotzdem noch dasselbe Kind. Unter den zwei traditionellen Namen gilt einer als eigentlicher Vorname, so wird das Kind auch meist angesprochen. Bsp. Omoyi Okoko Clarisse (Clarisse = europäischer Vorname, der sich verändern kann; Okoko = Nachname des Vaters; Omoyi = gegebener tradtioneller Vorname) In diesem Fall wird das Kind meist “Omoyi” genannt.

In Tshumbe gibt es meist sehr große Familien. Eine Unterscheidung zwischen Bruder und Cousin gibt es nicht d.h. Bruder = Bruder und Cousin = Bruder; auch eine Unterscheidung zwischen Mutter und Tante oder Oma gibt es nicht d.h. egal ob Mutter, Tante oder Oma alle werden Mutter genannt und alle fühlen sich als Mutter. Deshalb ist es oft schwer für mich herauszufinden, wer die leibliche Mutter ist oder die Schwester oder der Cousin. Und so kann es auch manchmal sein das zuerst die Tante als Mutter gezeigt wird und beim nächsten Besuch plötzlich eine andere Mutter da ist. Wir bitten daher um euer Verständnis! Unsere westlichen Familienverhältnisse und Bezeichnungen sind nicht universal auf der ganzen Welt gleich!

Manchmal kommt es vor, dass die Familie deines Patenkindes aus verschiedensten Gründen in ein anderes Dorf zieht und somit auch dein Patenkind. Dann suchen wir ein neues Kind, das diesen Platz im Kindergarten oder in der Schule einnimmt. In ganz seltenen Fällen kommt es auch vor, dass Eltern die Kinder aus dem Kindergarten nehmen, weil sie die Einrichtung Kindergarten nicht für wichtig empfinden und nur die Schule wichtig sei. Außerdem kann es auch vorkommen dass ich, so Leid es ihr mir auch tut, Kinder aus der Schule oder dem Kindergarten verweisen muss, da die Eltern/Familie NIE den Selbstbeitrag (Feuerholz und Wasser bringen) bringen. Um eine Struktur und Disziplin reinzubringen ist das leider manchmal unumgänglich. Der letzte Grund warum du ein neues Patenkind bekommen könntest, ist, dass dein Kind gestorben ist. Gott sei Dank war das bis jetzt erst bei wenigen unserer Kinder der Fall, wir handeln immer so schnell wie möglich, wenn ein Kind krank ist und versuchen alles, aber manchmal kommt jede Hilfe zu spät.

Wir bitten um Dein Verständnis!

Werde Pate - Kindpatenschaft

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein! Alle Patenkinder werden von uns zu ihren Paten zugelost. Es ist uns sehr wichtig, dass alle Kinder gleich behandelt werden und kein Kind bevorzugt oder benachteiligt wird, denn jedes Kind hat die Chance auf Liebe, Bildung und Leben verdient! 

Als Kindpate meldest du dich monatlich 15,-€ für dein Patenkind auf unserem Spendenkonto einzuzahlen. Am Besten funktioniert das mit einem Dauerauftrag! (jährlich, halbjährlich oder monatlich) Außerdem darfst du deinem Patenkind einmal jährlich einen Patenbrief mit Fotos schicken und erhältst selbst auch Patenpost. Wenn du lieber anonym bleibst, dann kannst du gerne Projektpate werden, wo kein persönlicher Kontakt gefragt ist, du uns jedoch auch mit einer monatlichen Spende unterstützt. Wir freuen uns wenn du deiner Familie und deinen Freunden über dein Patenkind erzählst und somit auch wieder neue Paten auf uns aufmerksam machst.

Eine Kindpatenschaft dauert in der Regel die gesamte Kindergarten- und Schulzeit deines Patenkindes an. Das heißt: 3 Jahre Kindergarten, 6 Jahre Grundschule und 6 Jahre Sekundarschule – bis dein Patenkind den fertigen Schulabschluss erhält. Es ist für das Kind emotional besser, wenn sie/er während dieser Jahre immer vom gleichen Paten begleitet wird, da doch eine starke Beziehung aufgebaut wird. Wenn du jedoch die Patenschaft aus irgendwelchen Gründen doch nicht weiterführen kannst, dann melde dich bitte sofort bei uns und dein Patenkind erhält einen neuen Paten.

Das allerwichtigste ist uns, dass es den Kindern gut geht und wir das nachkontrollieren können. Das ist nur möglich, wenn unsere Projekte für uns überschaubar sind, denn nur dann können wir garantieren, dass Deine Spende zu 100% ankommt. Deshalb nehmen wir jedes Jahr nur eine Kindergartengruppe mit etwa 30 Kindern auf, die dann neue PatInnen erhalten.

Patenpost erhältst du normalerweise einmal jährlich und auch du darfst einmal im Jahr einen Brief an dein Patenkind schreiben. Es ist immer unterschiedlich wann genau du Patenpost schreibst oder erhältst, da ich immer die Patenpost persönlich mit in den Kongo nehme und auch wieder zurück nach Österreich bringe. Per Email geben wir dir schon mehrere Monate zuvor Bescheid, wann das Patenbriefschreiben losgeht. Wir bitten dich, bis zu dem jeweilig angegebenen Termin einen Brief zu schreiben und an uns zu schicken, da verspätet eingereichte Briefe für uns wieder einen immensen zusätzlichen Aufwand bedeuten.

Besuche deines Patenkindes in Österreich sind nicht Sinn und Zweck unserer und deiner Hilfe. Uns geht es darum den Kindern in ihrer Heimat ein besseres Leben zu schaffen bzw. Möglichkeiten zu bieten, damit sie selbst ihr Leben und das Anderer im Kongo verbessern und in die Hand nehmen.

Da die Demokratische Republik Kongo kein typisches Toursitenland ist, sind einfache Besuche, nur um dein Patenkind zu sehen, schwierig. Falls du aber Interesse hast uns mit deinem Wissen im Kongo zu unterstützen, dann lies dir unsere Infos zum Volontariat bei uns durch. Im Zuge eines Volontariatsaufenthaltes lernst du natürlich dein Patenkind und alle anderen kennen.

Deinem Patenkind Geschenke schicken ist zwar gut gemeint, aber oft nicht sehr hilfreich, deshalb füge bitte kein Geschenk zum Brief hinzu! Der Transport würde uns mehr kosten als das Geschenk und oft sind Geschenke aus Österreich (Kuscheltiere, Haarspangen usw.) nicht das, was die Kinder in Tshumbe wirklich benötigen. 

Du hast aber trotzdem die Möglichkeit deinem Patenkind lebensnotwendige Dinge für zu Hause zu schenken: Mit einer zusätzlichen, freiwilligen Patengeschenksspende einmal jährlich (10 bis 20 Euro) kaufen wir für alle Patenkinder dieselben Geschenke vor Ort in Tshumbe ein und bringen sie zu ihnen nach Hause. So wird die lokale Wirtschaft angetrieben und dein Patenkind erhält Geschenke, die sie/er wirklich benötigt. Geschenksbeispiele sind Zahnbürste, Zahnpasta, Teller, Löffel, Becher, Seife, Wasserkanister, Unterhose, Kleidung, Flip Flops, usw. Wir geben dir im Newsletter Bescheid, wann das Patengeschenksgeld eingezahlt werden kann.

Auf unserem Patengeschenksflyer ist alles noch einmal genau beschrieben: 

 

In den Patenbriefen und den Videos wird dir auffallen, dass dein Patenkind und auch die Erwachsenen in Tshumbe dich Mama oder Papa nennen. Das bedeuted jedoch nicht, dass du nun die Mutter- oder Vaterrolle für sie übernehmen musst, sondern ist das eine besondere Form des Respekt’s in Tshumbe. Generell in den meisten Teilen des Kongos ist es üblich Erwachsene mit Mama oder Papa anzureden, auch Erwachsene untereinander tun das. Wenn ich in Tshumbe bin, nennt mich auch jede/r Mama Manuela und keiner nur Manuela, das wäre unhöflich in der Region. Auch ich nenne jeden Papa oder Mama und finde dies eine sehr schöne Form des Unterhaltens und des Zeigens von gegenseitigem Respekt.

In deinen Patenbrief kannst du deinem Patenkind über dich und deine Familie erzählen und ihr/ihm auch ein paar kurze Fragen stellen. Der Brief sollte jedoch nicht allzu lang sein. Wenn du Französisch sprichst oder jemanden kennst, dann freuen wir uns, wenn der Brief an uns gleich schon in Französisch kommt, ansonsten übersetzen wir diesen. Füge auch ein Foto (am besten laminiert) von dir, deinen Haustieren, deiner Heimat, die nicht viel von unserem “luxuriösen” Leben zeigen hinzu. Über Fotos freuen sich die Kinder am meisten.

Wir haben für dich eine Infobroschüre zum “Patenbrief-Schreiben” erstellt, dort haben wir diesen Prozess genauer beschrieben:

Wenn du einmal vergisst, deinen Patenbetrag einzuzahlen, dann kümmere dich bitte sofort darum, sobald es dir wieder einfällt. Wir erinnern dich auch per Email oder auch telefonisch darüber und bitten dich dies zu beheben. Wenn jedoch nach drei Monaten ohne Erklärung oder Antwort dein Patenbeitrag immer noch nicht eingegangen ist, erlischt deine Patenschaft und wir vergeben dein Patenkind an eine Person, die schon sehnsüchtig darauf wartet. 

Um diesen Aufwand für uns zu verhinden, richte bitte von Anfang an einen Dauerauftrag bei der Bank ein, so wird der Patenbetrag auch nicht vergessen. Wenn du aus irgendwelchen Gründen die Patenschaft beenden willst, dann melde dich sofort bei uns, damit auch dein Patenkind wieder die Chance auf weitere Unterstützung bekommt.

In Tshumbe werden viele Kinder daheim oder irgendwo im Busch geboren, Geburtsurkunden werden nur selten gemacht und wenn, dann wird auch einfach irgendein beliebiges Datum hingeschrieben. Nach den Jahren vergessen die Eltern wann das Kind geboren wurde und wir können dann das Alter des Kindes nur schätzen. Geburtstage sind unklar und werden deshalb auch gar nicht gefeiert bzw. sind auch nicht wichtig in Tshumbe.

Im Kongo ist es üblich, dass auch schon die Kindergartenkinder ein Zeugnis erhalten, dabei wird die Gesamtpunkteanzahl zusammen gezählt und dann ein Prozentsatz bestimmt, den du meist rechts unten ablesen kannst. Außerdem werden die Kinder gereiht (ich persönlich bin kein Fan von Rangordnung, jedoch ist das so Gesetz im Kongo, das auch wir einhalten müssen), also kannst du neben dem Prozentsatz auch ablesen welchen Rang dein Kind in der Klasse oder Gruppe gemacht hat. 

Es passiert natürlich auch, dass Kinder manchmal die Klasse wiederholen müssen, da sie nicht bestanden haben. Dies kommt vor, da die Kinder meist keine Unterstützung fürs Lernen zu Hause erhalten (die Bezugspersonen waren meist auch nicht in der Schule) oder das Kind auch durch psychische Traumata, die es in der Familie erlebt (Armut, Hunger, Gewalt, usw.) Schwierigkeiten beim Lernen oder bei der Konzentration hat. Wir versuchen deshalb so gut es geht auf die einzelnen Kinder einzugehen und haben dafür sogar Nachhilfe am Nachmittag und einen generellen Nachmittagsunterricht, bei dem das Gelernte spielerisch wiederholt wird und in Kleingruppen oder Einzeln individuell nochmal erarbeitet wird, entwickelt. Wenn ein Kind das Jahr aber trotzdem nicht schafft, ist es wichtig, dass es dieses wiederholt und nicht sofort in die nächsthöhere Klasse aufsteigt, denn nur so kann es gut lernen und dies auch verstehen. Aufsteigen ohne das vorherige verstanden zu haben, macht keinen Sinn. Und wir bitten auch Dich als Pate/Patin dafür um Verständnis. Danke! 🙂

Die europäischen Vornamen wie Marie, Jean oder Louise sind im Kongo durch die Portugiesen und später die Belgier eingeführt worden. Dies sind nicht die richtigen traditionell weitergegebenen Namen, deshalb haben sie auch keine große Wichtigkeit für die Menschen in Tshumbe. Die Familien erfinden oft schnellher einen “Vornamen”, der sich aber im Laufe des Lebens ändern kann, weil sie ihn meist nicht benutzen und dadurch wieder vergessen. Aus diesem Grund kann dein Patenkind, das Henriette heißt, dann plötzlich Helene heißen – es ist aber trotzdem noch dasselbe Kind. Unter den zwei traditionellen Namen gilt einer als eigentlicher Vorname, so wird das Kind auch meist angesprochen. Bsp. Omoyi Okoko Clarisse (Clarisse = europäischer Vorname, der sich verändern kann; Okoko = Nachname des Vaters; Omoyi = gegebener tradtioneller Vorname) In diesem Fall wird das Kind meist “Omoyi” genannt.

In Tshumbe gibt es meist sehr große Familien. Eine Unterscheidung zwischen Bruder und Cousin gibt es nicht d.h. Bruder = Bruder und Cousin = Bruder; auch eine Unterscheidung zwischen Mutter und Tante oder Oma gibt es nicht d.h. egal ob Mutter, Tante oder Oma alle werden Mutter genannt und alle fühlen sich als Mutter. Deshalb ist es oft schwer für mich herauszufinden, wer die leibliche Mutter ist oder die Schwester oder der Cousin. Und so kann es auch manchmal sein das zuerst die Tante als Mutter gezeigt wird und beim nächsten Besuch plötzlich eine andere Mutter da ist. Wir bitten daher um euer Verständnis! Unsere westlichen Familienverhältnisse und Bezeichnungen sind nicht universal auf der ganzen Welt gleich!

Manchmal kommt es vor, dass die Familie deines Patenkindes aus verschiedensten Gründen in ein anderes Dorf zieht und somit auch dein Patenkind. Dann suchen wir ein neues Kind, das diesen Platz im Kindergarten oder in der Schule einnimmt. In ganz seltenen Fällen kommt es auch vor, dass Eltern die Kinder aus dem Kindergarten nehmen, weil sie die Einrichtung Kindergarten nicht für wichtig empfinden und nur die Schule wichtig sei. Außerdem kann es auch vorkommen dass ich, so Leid es ihr mir auch tut, Kinder aus der Schule oder dem Kindergarten verweisen muss, da die Eltern/Familie NIE den Selbstbeitrag (Feuerholz und Wasser bringen) bringen. Um eine Struktur und Disziplin reinzubringen ist das leider manchmal unumgänglich. Der letzte Grund warum du ein neues Patenkind bekommen könntest, ist, dass dein Kind gestorben ist. Gott sei Dank war das bis jetzt erst bei wenigen unserer Kinder der Fall, wir handeln immer so schnell wie möglich, wenn ein Kind krank ist und versuchen alles, aber manchmal kommt jede Hilfe zu spät.

Wir bitten um Dein Verständnis!

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Unsere  Registrierungsnummer lautet SO 12321
Du kannst direkt eine Überweisung auf das Spendenkonto bei der Sparkasse Kitzbühel tätigen:

Bank: Sparkasse Kitzbühel
Kontowortlaut: Zukunft für Tshumbe
IBAN: AT72 2050 5001 0001 3986
BIC: SPKIAT2KXXX